Im Test: drei superfood-pulver

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Superfoods sind Nahrungsmittel wie Blätter, Gräser, Früchte oder Samen, die von Natur aus extrem reich an Nährstoffen sind. Superfoods enthalten in der Regel ein umfangreiches Spektrum von Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien, Ballaststoffen, Enzymen und Coenzymen.
Also all das gute Zeug, das unser Körper braucht um fitter und gesünder zu sein. In Amsterdam kam ich erstmals in Kontakt mit den sogenannten Superfoods, und zwar gab mir meine Cousine Gerstengras zum trinken. Der Geschmack war ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach nur kurzer Zeit gehörte es zu meinem Frühstück und besonders jetzt in der Winterzeit trinke ich es oft, um nicht krank zu werden. Ich habe keine Ahnung, ob es wirklich hilft, aber bis jetzt bin ich der Grippe entgangen.
 
Da ich seit Oktober nicht nur Sport mache, sondern auch meine Ernährung umzustellen versuche und einiges ausprobiert habe: One Week Vegan Diets oder Low Carb, bewege ich mich recht häufig auf Fitness-Seiten und -Blogs. Auf einer dieser Seiten entdeckte ich die Marke Feinstoff, abgesehen davon, dass mir der Name sehr gefiel, verkauft Feinstoff genau die Pulverchen, die ich in Wien sonst immer so verzweifelt gesucht habe.
 
Ich habe mich für drei Produkte entschieden, um diese einmal auf Herz und Nieren zu testen.
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Da ich zur Zeit mein Sportprogramm auf dreimal die Woche erhöht habe und ich kaum Fleisch esse bzw. essen will, musste ich mich nach einem anderen Protein-Lieferanten umsehen. Green Protein enthält Hanfprotein-Pulver, welches zweimal soviel Eiweiß wie Rindfleisch enthält und Maca-Pulver, welches bekannt dafür ist, den Körper mit einer Extraportion Energie zu versorgen.
Aber wen interessiert es, ob es super viel Eisen und Kupfer enthält, wenn im Endeffekt, zumindest für mich, der Geschmack zählt? Ich habe einen Beutel in eine Tasse Milch eingerührt, so wird es auf der Packung nämlich empfohlen, und war ein bisschen irritiert wegen der Farbe. Der erste Schluck war merkwürdig, es schmeckte anders als erwartet, sehr nussig, schwer zu beschreiben, aber nicht schlecht. Ein Glas reichte mir für den Anfang vollkommen aus, denn der Geschmack ist nicht wirklich so, dass man davon sehr viel trinken kann. Für mich ging es dann zum Sport und siehe da, ich war erstmals seit Oktober weniger K.o. als sonst. Da ich mir schon dachte, mein Verstand spielt da vielleicht eine größere Rolle als das Pulver, ließ ich beim nächsten Training die Milch mit der Extraportion Proteine aus und ich kam wieder ins Hecheln während der Bodywork-Stunde. Beim dritten Mal trank ich es wieder und – siehe da – es ging mir wieder etwas besser als sonst.
 
Klar kann es auch nur eine Kopfsache sein und ich einfach das Gefühl habe, dadurch fitter zu sein, aber mich schert das wenig. Denn solange es mir ein gutes Gefühl gibt, werde ich es weiterhin trinken. So kann ich ohne schlechtes Gewissen bezüglich meiner Protein-Zufuhr auf Steak & Co. verzichten. Was mich mehr als glücklich macht.
 
2. Maca
Als ich mir die Wirkungen von Maca durchlas, musste ich ein wenig schmunzeln, denn angeblich erhöht es die Libido bei Frauen und Männern. Was mich an dem Pulver viel mehr interessierte, war seine angebliche Wirkung gegen Depressionen, Vergesslichkeit, das Befreien von Angst und Beklommenheit, das Fördern und Kräftigen vom natürlichen Aufbau der Muskeln. Warum ich mich für ein Pulver interessiere, das Muskeln aufbaut, sollte euch schon klar sein. Warum ich mich aber mit Angst und Depression beschäftige, habe ich euch noch nicht geschildert. Mein Jahr 2014 war nicht gerade leicht für mich. Ich habe erstmals in meinem Leben erfahren, was es heißt Panikattacken zu haben. Da ich kein großer Fan der Schulmedzin bin und meinen Körper nicht betäuben will, dachte ich mir, probieren wir mal dieses natürliche Mittelchen aus. Schaden kann es sicher nicht und wenn es nicht helfen soll, dann kann man noch immer weiterschauen.
Ich bevorzuge es in meinem Müsli und meistens verwende ich nicht mehr als zwei Teelöffelchen. Ob es dazu geführt hat, dass ich aus meinem Tief heraus bin, kann ich nicht zu 100% sagen. Denn dazu gehörte auf jeden Fall einiges mehr, der Sport hat mir definitv geholfen und dass ich an mir gearbeitet habe, positiver zu denken.
Aber jeden Morgen, wenn ich mir das Pulver über mein Müsli streue, denke ich daran zu lächeln und den Tag positiv zu beginnen. Allein schon deswegen, finde ich, dass es hilft.
 
Mein absoluter Liebling unter den Pulverchen, ich trinke ihn meistens in einem Smoothie oder einfach mit Holundersaft, so schmeckt mir das Pulver am Besten.
Es wirkt im Prinzip wie das Gerstengras, welches mir meine Cousine in Amsterdam zu trinken gab, nur enthält es zusätzlich Weizengras und Tulsi-Pulver.
Absolut zu empfehlen nach einer langen Club/Bar-Nacht. Es ist mein, nicht ganz so geheimes, Anti-Hangover-Mittelchen. Man fühlt sich frischer und hat wieder mehr Energie. Mir fiel auf, dass mein Hautbild besser geworden ist, seit dem ich es wieder regelmäßig trinke. Nicht wundern über die Farbe, das Grün ist meistens am Anfang ein wenig seltsam für’s Auge.
 
Die Chiasamen habe ich euch ja schon mal vorgestellt, momentan mische ich sie mit dem Maca-Pulver unter mein Müsli. Schmeckt super lecker!
 
 
So jetzt wisst ihr, was meine momentanen Superfood-Helferchen sind.
 
Habt ihr einige neue Superfood getestet? Verwendet ihr welche regelmäßig?

 

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